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Günter Joachim Billing

Günter Joachim BillingRichard2026-03-23T16:52:07+01:00
  • Personalien

  • Politischer Werdegang

  • Beruflicher Werdegang

  • Militärischer Werdegang

  • Lazarettaufenthalt

  • Verschiedenes

  • Rotes Kreuz

  • Grabstelle

  • Personalien

.

Quelle: Deutsche Dienstelle Berlin

.

NameBilling
VornameGünter Joachim
RufnameGünter
RangNicht eindeutig geklärt, siehe Militärischer Werdegang
Alias Rang / NameK.A. / Charles W. Laurence
Geboren09.04.1923 in Naumburg/Saale (Sachsen-Anhalt)
Gestorben / Hingerichtet23.12.1944 in Henri-Chapelle (Belgien)
Grablage
.
Erstbestattung in Henri-Chapelle. Später umgebettet auf die Deutsche Kriegsgräberstätte Lommel (Belgien), Block 24 / Grab 471
ErkennungsmarkeN 17/41KS [1]
TeamkameradenManfred Pernass, Wilhelm Schmidt
Datum & Ort Gefangennahme18.12.1944 in/bei Aywaille (Belgien)
Auszeichnungen
.
.
30.03.1942 Eisernes Kreuz II. Klasse
25.04.1942 Kriegsabzeichen für Minensuch-, U-Bootjagd und Sicherheitsverbände
05.01.1944 Deutsches Reichssportabzeichen
Letzte EinheitKommandokompanie Panzerbrigade 150
VaterHerbert Arno Billing, geb. in Naumburg/Saale
Rufname, VaterHerbert
Beruf, VaterFabrikant, Wollwaren
MutterLouise Auguste Friederike Billing geb. Steinbach, geb.in Naumburg/Saale
Beruf, MutterHausfrau

.

Summary in English

  • Politischer Werdegang

.
NSDAP
Eine Mitgliedschaft in der NSDAP konnte vom Bundesarchiv in Berlin nicht festgestellt werden. Weder für die Eltern, noch für Günter Billing.

Seit dem 01.09.1933 gehörte Günter Billing der Hitlerjugend an und tat zuletzt Dienst in der Marinegefolgschaft 1/203 Passendorf (Halle).

.

Günter Billing. Ohne weitere Angaben im Führungsbuch.
Quelle: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin.

  • Beruflicher Werdegang

.
Ausbildung
Von Ostern 1929 – Ostern 1933 besuchte Günter Billing die Grundschule in Naumburg/Saale.

Er wurde danach in die Walter-Flex-Oberschule eingeschult, die er bis 1940 – 8.Klasse (sprachliche Abteilung), besuchte.
Er erlangte dort sein Reifezeugnis.

Dem Führungsbuch ist zu entnehmen das Günter Billing Schul-Englisch und ebenfalls Schul-Französisch beherrscht.

  • Militärischer Werdegang

.
Bundesarchiv Abteilung PA, ehemals Deutsche Dienststelle Berlin (WASt)

Zeitraum………………………Kommando, StandortVerwendung
03.10.1940 – 03.11.1940RAD-Abteilung K3/Passendorf (Halle)
.
Arbeitsmann
.
11.01.1941 – 31.03.19414. Kompanie Marinestammabteilung Brake
.
Rekrut
.
01.04.1941 – 17.05.1941Durchgangskompanie Kommandant in Abschnitt Wangerooge
.
Rekrut
.
18.05.1941 – 30.06.19418. Batterie Marineflakabteilung 246, Oosterend
.
Front
.
01.07.1941 – 17.07.19414. Batterie Marineflakabteilung 201, Wijk aan Zee
.
Durchgang
.
18.07.1941 – 30.09.194116. Minensuchflottille Minensuchboot M1601
.
An Deck, Anrichtgast
.
01.10.1941 – 04.01.19421. Kompanie Marinenachrichtenschule, Aurich
.
Funkgastenlehrgang
.
05.01.1942 – 01.05.194216. Minensuchflottille Minensuchboot M1601
.
Funkgefreiter
.
02.05.1942 – 27.06.19423. Kompanie 1.Marineunteroffizierlehrabteilung, Glücksburg
.
Reserveoffiziersanwärter-Unteroffizierslehrgang
.
28.06.1942 – 31.08.194216. Minensuchflottille Minensuchboot M1601
.
Stationsältester
.
01.09.1942 – 28.11.19422. Kompanie Marinenachrichtenschule, Mürwik
.
Reserveoffizier-Nachwuchs Marinenachrichtenlehrgang
.
29.11.1942 – 25.03.19436. Minensuchflottille Minensuchboot M3,Royan (laut Führungsbuch M39)
.
Stellvertretender Stationsleiter
.
26.03.1943 – 06.04.19436. Minensuchflottille Minensuchboot M206, Royan
.
07.04.1943 – 16.06.194310. Kompanie 2.Abteilung Marinekriegsschule, Glücksburg
.
Militärischer Offizierslehrgang für Reserveoffiziersanwärter
17.06.1943 – 13.10.1943Marinenachrichtenschule, Mürwik
.
Funktechnischer Offizierslehrgang
.
14.10.1943 – 14.05.1944Kommandierender Admiral Adria 1 Marinenachtrichtenabt.(motorisiert) Marinenachrichtenoffizier, Belgrad. Später Abbazia3. Marinenachrichtenoffizier. Später Befehlsübermittler im Lagezimmer
15.05.1944 – 07.09.1944Marinenachrichtenoffizier, Triest
.
4. Marinenachrichtenoffizier ab 23.08.1944 Dienststellenleiter einer Marinefunkstelle

.

Beförderungen.
01.01.1942Funkgefreiter
01.04.1942Ernennung zum Reserveoffiziersanwärter
01.06.1942Überzähliger Funkmaat
01.08.1942Überplanmässiger Funkmaat
01.01.1943Planmässiger Funkmaat d. R.
20.03.1943Fähnrich (MN) d. R.
01.06.1943Fähnrich (MN) d. R. mit Portepee
01.10.1943Oberfähnrich (MN) d. R.
01.09.1944Leutnant (MN) d. R., Rangdienstalter: 01.06.1944

.

Günter Billing hat nach Auskunft der Deutschen Dienststelle den englischen Landeversuch am 28./29.03.1942 in St. Nazaire miterlebt.

In den Unterlagen der Deutsche Dienststelle (WASt) erscheint Günter Billing erst wieder am 23.12.1944 bei der Panzer-Brigade 150.
Laut US-Report des Washingtoner Nationalarchives (NARA) ist Günter Billing als Oberfähnrich des Marine Nachrichtendienstes zu den Vorbereitungen der Operation Greif gestossen.

Anmerkung zum Rang von Günter Billing
Laut Deutsche Dienststelle war Günter Billing Leutnant der Reserve.
Es muss bemerkt werden, dass aus keiner weiteren Quelle hervor geht, das Günter Billing den Rang des Leutnants erreicht hat. Im Gegenteil.
Das Todesurteil wurde gegen den Oberfähnrich Billing verhängt.
Die Glaubwürdigkeit hängt damit zusammen, dass ein in Gefangenschaft geratener Soldat seinen Rang preisgeben muss.
Was hätte Günter Billing davon seinen Rang als Leutnant zu verleugnen?
Eine Notiz in französischer Sprache, die mit der Todesnachricht zusammenhängt und vom Internationalen Roten Kreuz in Genf stammt, nennt ebenfalls den Rang des Oberfähnrich. Das letzte vorhandene Zeugnis (F.T.O. Zeugnis) vom 13.10.1943 (siehe unten) benennt den Rang des Fähnrich MN der Reserve.

Beurteilungen
Es sollen hier nun einige Beurteilungen aus dem Führungsbuch von Günter Billing auszugsweise zitiert werden. Die Beurteilungen zeigen einen willigen, pflichtbewussten deutschen Marinesoldaten.

Am 28.02.1941 wurde zunächst erwähnt:
„Im Innendienst zeigt er genügend Leistung muss aber öfter angespornt werden“.

Am 16.05.1941 dann:
„B. zeigt im I. Dienst und Unterricht genügend Leistungen muss jedoch etwas scharf angefasst werden. Seine Stoffe beherrscht er. Im Zeugdienst sauber. Etwas empfindlicher Soldat“.

Danach verbesserten sich die Beurteilungen sprunghaft.

Am 30.06.1941 wurde Ihm die Eignung zum ROA [21] zugestanden.
Seine theoretischen und praktischen Leistungen seien von „ziemlich gut bis gut“.
Die guten Beurteilungen hielten weiterhin an.

In seiner Beurteilung vom 04.01.1942 steht u. a. folgendes:
„B. war weitaus der beste Schüler der Gruppe. Seine Leistungen sind in jedem Fach mit gut zu bewerten, zeigte großes Interesse an den Funkeraufgaben und arbeitete stets aufmerksam mit“.

Am 31.08.1942 steht in seiner Beurteilung folgendes:
„B. hat als Stationsältester sehr zuverlässig gearbeitet. Er besitzt gute theoretische Fachkenntnisse und praktische Erfahrungen bei Gerätereparaturen. Im Funksignal- und Schlüsseldienst gute Kenntnisse. War stets seinen Kameraden ein Vorbild.“
Zu seinen allgemeinen militärischen Leistungen und Eigenschaften heisst es:
„Straffes militärisches Auftreten in und ausser Dienst. Versteht sich durchzusetzen und gibt den Untergebenen ein gutes Beispiel.“
Charakter und Anlagen:
Anständiger, bescheidener Charakter mit guter Begabung. Stets einsatzfreudig und diensteifrig. Gesunder Ehrgeiz. Bei den Kameraden beliebt.

Am 28.11.1942 beurteilt sein Zug-Offizier ihn wie folgt:
„B. zeigte Interesse und freudige Mitarbeit bei jedem Unterricht. In Funktechnik bildete er sich selbständig weiter, sodass er hier überdurchschnittliche Leistungen erzielte. Im Nachrichtendienst und im Schlüsseln sind seine Kenntnisse gefestigt. Besitzt auf allen Fachgebieten guten Überblick. Gute Leistungen.“
Zu seinen allgemeinen militärischen Leistungen und Eigenschaften wird ihm folgendes bescheinigt:
„In der Front tritt er frisch und militärisch auf. Das Benehmen Vorgesetzten gegenüber ist taktvoll und sicher, muss sich jedoch vor Überheblichkeit hüten. Als Vorgesetzter muss B. seine Kommandosprache und Sicherheit vor der Front schulen. Besitzt gute Veranlagung zur Anleitung Untergebener.“
Charakterlich wird Günther Billing wie folgt beschrieben:
„Ruhiger, besinnlicher Charakter, der sich selbst in jeder Lage in der Gewalt hat. Zeigt Pflichtbewusstsein und war ernsthaft bestrebt Gutes zu leisten. Seine Veranlagung ist vielseitig, sein Wesen humorvoll. Die guten fachlichen und militärischen Leistungen befähigen ihn ganz besonders zum ROA!“

Am 17.06.1943 hiess es:
„Williger Soldat mit guten militärischen Formen. Ist immer bereit und immer darauf bedacht, die ihm gestellten Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit auszuführen“. „Vor der Front tritt er frisch auf und hat Übersicht. Im Unterricht zeigt er eine gute Auffassungsgabe und ist gewandt im Vortrag. In der Seemannschaft arbeitet er umsichtig.“ Zu seinen charakterlichen Anlagen heisst es: „Anständiger, ehrlicher Soldat mit einem ruhigen Wesen. Seine soldatische Einstellung und seine Dienstauffassung sind gut.. B. ist geistvoll und klug. Körperlich gut veranlagt.“

Am 15.10.1943 wird erwähnt: „….durch rege Mitarbeit und gleichbleibenden Fleiß erzielte B. in allen Fachzweigen ziemlich gute Leistungen. Unterstützt durch seine gute Allgemeinbildung, erwarb er sich umfangreiche Kenntnisse im Marinenachrichtendienst. Zum Nachrichtenoffizier daher gut geeignet“.

Im November 1943, zugleich der letzte Eintrag in seinem Führungsbuch, ist Günter Billing dann doch einmal negativ aufgefallen.

Am 26.11.1943 bekommt er folgenden Eintrag in sein Führungsbuch:
3 Tage Stubenarrest
Grund: „Hat am 26.11.1943 einen vom Chef Admiral Adria ausgesendeten Funkspruch als F.T.O. der Wache eigenmächtig, unter Auslassung der Regeln, gekürzt, sodass der Funkspruch nochmals neu gesendet werden musste“.

Weitere Zeugnisse u. Unterlagen sowie der handschriftlich geschriebene Lebenslauf von Günter Billing
befinden sich ebenfalls in seinem Führungsbuch. Quelle: Deutsche Dienststelle (WASt).

  • Lazarettaufenthalt

.
Für Günter Billing liegen keine Lazarettaufenthalte vor.

  • Verschiedenes

.
Stadtarchiv Naumburg Saale
Die aus Naumburg stammende Sterbeurkunde (195) wurde am 13.03.1948 aufgrund schriftlicher Anzeige, vom 05.03.1948 der Abwicklungsstelle der Deutschen Dienststelle für Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht, ausgestellt.

Als Todesort wurde der Raum Malmedy angegeben.
„Erschossen auf Befehl der amerikanischen Militärkommission“ gab man als Todesursache an.

Bundesarchiv Abteilung PA, ehemals Deutsche Dienststelle Berlin (WASt)
Die von Günter Billing vorhandenen Karteikarten*, der zentralen Personenkartei der ehem. Wehrmachtsauskunftstelle (WAST), wurden nun (März 2021) von mir gesichtet.
Meldung vom 19.09.1945: 23.12.44 Raum Malmedy gefang. Von Sonderauftrag n. zurückgekehrt.
Meldung vom 28.10.1946: In der Nähe von Spaa gefangen genommen und als Spion von den Amerikanern hingerichtet worden.
In der Meldung wird auch vom Schriftverkehr mit dem Vater berichtet und es wird ein Artikel in der amerikanischen Zeitung „Stars & Stripes“ erwähnt. Es geht um einen Artikel der am 16.06.1945 in der amerikanischen Zeitung erschien. Der Artikel, mit Fotos, ist der Hinrichtung der 3 deutschen Spione, Billing, Pernass & Schmidt gewidmet. Es sieht so aus dass die Familie von Günter Billing durch den Zeitungsartikel von dessen Tod, und die Umstände die dazu geführt haben, erfahren hat. Interessant dazu ist ein Eintrag zu den zu benachrichtigenden Personen. Da steht in Französisch:
„non mentionné“, in Deutsch: „nicht genannt“. Auf dem Death Certificate fehlen in der Tat diese Angaben.
In einer Meldung vom 22.12.1947 steht, dass Günter Billing erschossen wurde weil er sich in amerikanischer Uniform als Spion betätigt habe. Die Quelle ist der amerikanische Totenschein vom Internationalen Roten Kreuz in Genf.
Auf den eingesehenen Karteikarten wurde an einer Stelle der Rang „O. Fähnrich“ durchgestrichen.
Es wurde danach der Rang Leutn. (MN) d.R. hinzugeschrieben. Weitere brauchbare Informationen sind auf diesen Karten nicht enthalten. Es fällt nur auf, dass es 4 Meldungen zur Grablage gibt. 1948 in Henri-Chapelle dann 1951 eine Meldung zur Grablage in Lommel. 2 Meldungen (1951 & 1952) besagen das Günter Billing nach Lommel umgebettet wurde. Das Datum der Umbettung wird nicht genannt. *Signatur siehe Quellenverzeichnis.
.

Schmidt, Billing und Pernass.
Das Foto entstand kurz nach der Gefangennahme der drei.
Es mag Zufall sein, die drei stehen auf dem Foto wie am Tag der Hinrichtung.

Quelle: The National WWII Museum New Orleans / Signal Corps US-Army.

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Stars & Stripes 16.06.1945
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Das Todesurteil

Das Todesurteil gegen Günter Billing und seinen Kameraden so wie es sich in der Dachauer Prozessakte von Otto Skorzeny befindet.
Quelle: BayHStA, Dachauer Kriegsverbrecherprozesse M1106

  • Rotes Kreuz

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Auskünfte des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) in Genf
(International Committee of the Red Cross, ICRC)

Für die meisten der hingerichteten Soldaten wurden „Death Certificate“ von der Zentralstelle für Kriegsgefangene, im Archiv des Internationalen Roten Kreuz in Genf, nachgewiesen. So auch für Günter Billing.

Das Death Certificate hat die Registrierungsnummer RAD 96559. 
Der Schein wurde von Charles G. Lauer, US WD Civilian Director PWIB unterschrieben. 
Mit Schreibmaschine wurden die Namen des Medical Officers Josef Eiser Capt. MC und Louis Siegel,  1st Lt. CMP hinzugefügt. Auf dem Zertifikat steht der Name von Günter Billing, nicht aber seine Geburtsdaten. Weitere Informationen sind: Das Sterbedatum, der Sterbeort, die Grablage in Henri-Chapelle, und dass er keine persönlichen Sachen bei sich hatte.
Zusammen mit dem Totenschein (Death Certificate) des Roten Kreuzes Genf wurde eine Notiz übermittelt. Die Informationen auf dem Zettel stimmen allerdings nicht.
Das genannte Geburtsdatum (9.4.23) ist genauso falsch wie das genannte Vermisstendatum (3.45).
Darunter dann 9.12.46 dem Herr Billing, Naumburg Saale…. .
Es enthält einige französische Wortfetzen und Abkürzungen. Soweit es übersetzt werden kann geht es dabei um die Recherche von Herrn Billing nach seinem Sohn. Die Schreibmaschinennotiz hat Bezug auf die Übergabe des Death Certificate an die WASt.

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Bestattungsliste Bestattungen Friedhof Henri-Chapelle ICRC Genf. Quelle: Archiv Internationales Rote Kreuz Genf.

  • Grabstelle

.

Deutscher Soldatenfriedhof Lommel, Belgien. Foto: © Wolfgang Stienes.

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Die drei Kameraden wurden so nebeneinander begraben wie sie erschossen wurden. Foto: © Wolfgang Stienes.

KvK nummer: 65620410
IBAN: NL92 RABO 0355 2784 56
t.n.v. Stichting Oorlogsslachtoffers

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